Casting-Satire
Thomas D ist jetzt Casting-Jurypräsident. Einwandfreie Sache, wäre da nicht sein Track "15 min of fame" auf dem Album "Kennzeichen D" (2008). Thomas äußerte sich in Interviews immer wieder zu Vorwürfen, er würde seine eigenen Texte verraten. "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?", meinte er lapidar. Dennoch hat es sich jemand nicht nehmen lassen, die ganze Situation noch absurder werden zu lassen. Denn was ist moralisch bedenklicher als ein Jurypräsident, der castingkritische Texte veröffentlicht? Richtig! Ein Casting-Kandidat, dem für seine 15 Minuten Ruhm alles recht ist, und den wohl unpassendsten Titel zum Besten gibt, der je bei einem dieser Vorstellungsgespräche abgeliefert wurde. Meine Damen und Herren, genießen Sie in 3:40 Minuten eine kostenlose One-Man-Casting-Show. Titel und Namen wurden verändert, um rechtliche Schwierigkeiten zu vermeiden.
Animationen, Off-Sprecher, Text, Comicfiguren, Vortrag, Idee:
Franz Diwischek
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